Bericht: „Unsere Demokratie? Gleichberechtigt! Jugend bewegt Europa“ – Seminar der Europäischen Akademie Otzenhausen, 28.02.–06.03.2026
Zeitraum
28. Februar bis 6. März 2026
Rahmen
Internationales Jugendseminar
Durchführung
Europäische Akademie Otzenhausen, Main-Taunus-Schule, Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Förderverein der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule
Ort
Europäische Akademie Otzenhausen (Saarland), Ausflug nach Straßburg
Zielgruppe
Jugendliche aus Finnland, Italien, Rumänien, der Türkei und Deutschland
Reihe
Europa-Seminare Otzenhausen · seit 2025

Vom 28. Februar bis zum 6. März 2026 nahmen Jugendliche aus fünf europäischen Ländern an einem internationalen Seminar der Europäischen Akademie in Otzenhausen im Saarland teil. Unter dem Titel „Our Democracy? Equal Rights! – Youth Shapes Europe“ beschäftigten sich rund 65 Jugendliche aus Finnland, Italien, Rumänien, der Türkei und Deutschland eine Woche lang mit Fragen von Demokratie, Gleichberechtigung und dem Zusammenleben in Europa.
Aus Deutschland nahmen Schülerinnen und Schüler der Erasmus-Klasse der Main-Taunus-Schule sowie vier Jugendliche der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule bzw. der inklusiven Beschulung des Main-Taunus-Kreises teil. Gemeinsam mit Jugendlichen aus den anderen Ländern nahmen sie an den verschiedenen Programmpunkten des Seminars teil.
Vom Bild zum Thema
Zu Beginn der Woche arbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen mit Bildmaterial, das verschiedene Lebensbereiche junger Menschen zeigte. Daraus entwickelten sie Themenfelder wie Freizeit, Schule, Natur, Jugend sowie Politik und Gesetze. Gemeinsam überlegten sie, welche Rolle diese Bereiche im Alltag junger Menschen spielen und welche Bedeutung sie für das demokratische Zusammenleben in Europa haben.
Begegnung im Mittelpunkt
Eine wichtige Rolle spielte während der gesamten Woche die Begegnung zwischen den Jugendlichen. Gemeinsame Warm-up-Spiele am Morgen sowie spielerische Übungen ermöglichten Kontakte zwischen den Teilnehmenden. Dabei war zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Woche zunehmend über sich hinauswuchsen und sich mehr zutrauten. Die Jugendlichen präsentierten außerdem ihre Arbeitsergebnisse vor der Gruppe und stellten sich selbst vor, indem sie von Dingen berichteten, die ihnen in ihrem Leben wichtig sind.
Ausflug nach Straßburg
Ein besonderes Highlight war der Ausflug nach Straßburg. Dort besuchte die Gruppe den Europarat. Beeindruckend waren nicht nur die besondere Architektur des Gebäudes, sondern auch die Erfahrung der strengen Sicherheitskontrollen beim Betreten des Gebäudes. Die Jugendlichen konnten Zeit in den Räumen verbringen, in denen normalerweise die Delegierten der Mitgliedsstaaten tagen – ein eindrucksvoller Einblick in europäische Politik.
Am Nachmittag blieb außerdem Zeit, die Straßburger Altstadt und ihre besonderen Straßen zu erleben. Für viele war es eine besondere Erfahrung, in einer französischen Bäckerei etwas zu bestellen und die Atmosphäre der Stadt kennenzulernen.
Was bleibt
Die Woche machte deutlich, wie wertvoll internationale Begegnungen sind. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden erleben, wie Zusammenarbeit in einer inklusiven Gruppe funktioniert. Viele machten dabei die Erfahrung, Jugendlichen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu begegnen und gemeinsam an einem europäischen Projekt teilzunehmen.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule sowie der Clément Stiftung für die finanzielle Unterstützung, die die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an dieser internationalen Begegnung ermöglicht hat.
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