Es geht nur miteinander

Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Ob es die durch die Klimaerwärmung sich komplett verändernden Witterungszustände, ob es durch die dramatisch zurückgehende Artenvielfalt, durch den unglaublichen Raubbau an Ressourcen, die auseinander driftenden gesellschaftlichen Schichten und deren Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, ob es sich um die zunehmende Migration und den daraus sich verändernden Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft und letztendlich um die Grundwerte, Garanten gesellschaftlichen Friedens, unserer Demokratie handelt, es sind zahlreiche Veränderungen, die uns Bürger in diesem 21. Jahrhundert herausfordern werden.

Die meisten Probleme lassen sich gar nicht mehr in einem Nationalstaat lösen, wir sind global aufgestellt und vernetzt, kommunizieren auch unter Zuhilfenahme der neuen Medien weltweit, tauschen uns aus und können gemeinsam die Problemlagen reflektieren.

Um sich zu orientieren, benötigen wir trotz aller medialen und globalen Welt ein soziales Miteinander, bei dem wir uns begegnen und von Angesicht zu Angesicht den Willen eines sozialen und ökologischen Miteinanders in uns und in unserem Gegenüber entwickeln.

Die Clément-Stiftung möchte Menschen dazu befähigen, aktiv an der Lösung von Problemen und Prozessen, deren Auswirkungen uns alle betreffen werden, mitarbeiten zu können. Das wird nur durch Bildung- und Teilhabechancen möglich sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass nur durch das Geben und Nehmen ein MITEINANDER entsteht, das Voraussetzung für ein soziales und ökologisches Gleichgewicht in einer Gesellschaft ist.

30.11.2020, Andrea Clément

Aktuelles aus unseren Projekten

  • 160 Jugendliche mit Migrationserfahrung aus 15 Bundesländern wurden Ende August in das 3-jährige Bildungs- und Engagementprogramm der START-Stiftung aufgenommen. Bei einer würdigen Feier im Kunstmuseum Bonn, Workshops einer einer Menge Spaß wurden an diesem Wochenende 160 Jugendliche mit Migrationserfahrung aus 15 Bundesländern in das Programm der START-Stiftung aufgenommen. Drei Jahre lang werden sie sich nun in ihren jeweiligen Bundesländern als auch zusammen für mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt, Demokratie und freiheitliche Werte einsetzen. „Ich bin stolz darauf, dass wir dafür gemeinsam mit den Bundesländern, mit Kommunen, Stiftungen, Unternehmen sowie engagierten Bürgerinnen und Bürgern herausragende junge Menschen mit Migrationserfahrung gewinnen, fördern und begleiten können“, sagt Michael Okrob, Geschäftsführer der START-Stiftung. „Damit schaffen wir ein starkes Netzwerk aus Gestalterinnen und Gestaltern, die sich aktiv für unsere Demokratie einsetzen.“ Sie sind Querdenker, Weitertreiber, Andersmacher – wie zum Beispiel Muazzah Tamseela Ahmed aus Nordrhein-Westfalen. Der 15-jährige Stipendiat mit pakistanische Wurzeln sagt: „START setzt sich für demokratische Werte in unserer Gesellschaft ein. Dazu gehört auch Chancengleichheit für alle Menschen auf ihrem Bildungsweg zu schaffen. Auch er war einer der 1.118 jugendlichen Bewerber, die das anspruchsvolle, mehrstufige Auswahlverfahren durchlaufen haben. Die entscheidenden Kriterien in der Auswahl: Gestaltungswille, Anspruch, Neugierde und Offenheit. Der 18-jährige Berliner Berkay Turhan mit türkischen Wurzeln ist nun ebenso stolz darauf, einer der Stipendiaten zu sein, denn „ein START-Stipendium hilft mir dabei, meinen Träumen einen Schritt näher zu kommen und mit anderen eine Gesellschaft zu erschaffen, auf die wir stolz sein können.“ Der Auftakt für die Jugendlichen fand an diesem Wochenende an einem geschichtsträchtigen Ort statt: Bonn ist die Stadt, in der die Arbeit der parlamentarischen Demokratie ab 1949 ihren Anfang nahm. Hier haben sich die ´neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten ein Wochenende lang nun erstmals getroffen, um miteinander und voneinander zu lernen, aber natürlich auch, um die START-Stiftung kennenzulernen. Sie setzten sich in diesen Tagen mit aktuellen Fragen zur Zukunft der Demokratie lebhaft auseinander. Gefördert wird diese Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).   Die Clément-Stiftung freut sich, ein Stipendium für eine Schülerin aus Flörsheim übernehmen zu können! Es entspricht unserer Vision, jungen Menschen eine Bildungschance zu geben, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben, das fruchtbar in unsere Gesellschaft hineinwirkt, zu ermöglichen. Wir wünschen der jungen Frau viel Erfolg auch in der Begegnung mit den anderen jungen Stipendiaten aus vielen verschiedenen sozialen Milieus und mit den unterschiedlichsten Schicksalen.  

  • Frau Lehrian und Frau Kiefer führen am 12. und 13. September  in der Wichernschule zwei Projekttage zum Thema "Schokolade und fairer Handel" für die Clement Stiftung durch im Rahmen der "fairen Woche in Hofheim". Die Schüler werden Handlungsoptionen zum fairen Handel erarbeiten und mehr über Schokolade erfahren. Es findet unter anderem ein Besuch im Weltladen Hofheim sowie ein faires Frühstück in der Schule statt. Als ausgezeichnete Fairtrade-Town gehört Hofheim zusammen mit vielen anderen Städten auf der Welt zu einem Netzwerk von Städten die gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern und eine Vernetzung viele wichtiger Akteure unterstützen. Daher nimmt die Stadt an dem Projekt Faire Woche teil, bei dem jedes Jahr im September in Deutschland dazu aufgerufen wird Aktionen zum Thema Fairer Handel zu organisieren und zu besuchen. Veranstalter ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband.

    2019/09/11Schule
  • Als erste Übung haben die ehrenamtlich arbeitenden Senioren den Schülern der 7.Hauptschulklasse der Rosenbergschule in Hofheim am Taunus gezeigt, was man alles aus Kupferdraht biegen kann. Vor allem lernten die Schüler, wie man ihn ohne Dellen biegen kann, wie man mit Geduld Stück für Stück den Draht um eine kleine Rundzange herum z.B. zu einem Herz biegen kann. Auch wie man einen rechten Winkel mit einer Zange biegen kann wurde gemeinsam erprobt. Horst Braun, Ingenieur der Elektrotechnik, zeigte den Schülern und Schülerinnen, wie man richtig lötet. Dafür wird erst der Draht erhitzt und danach wird der Lötzinn aufgetragen und davon nicht zuviel! Der richtige Umgang muss erst einmal eingeübt werden, um später komplexerer Teile bauen zu können. Auf jeden Fall war genug Zeit nach dem ersten Drahtmännchen für das Herstellen eigener Kreationen wie Doppelherzen oder einem Handygestell.  

  • In der Nachmittagsbetreuung der Marxheimer Grundschule wird vor allem SchülerInnen, die in ihrem häuslichen Umfeld keine Möglichkeit haben in Ruhe Hausaufgaben zu machen, die Möglichkeit geboten mit geschultem pädagogischen Personal ihre Hausaufgaben zu erledigen. Die Gruppe trifft sich täglich zwischen 15 und 16 Uhr. Dabei sind sie in einer Kleingruppe von 8-10 Schülern wodurch ihnen eine Atmosphäre geschaffen wird, in der jede Frage gestellt werden darf und sie sich wohlfühlen können. Sie lernen sich gegenseitig zu unterstützen und erfahren durch das regelmäßige Hausaufgaben machen ein Erfolgserlebnis. Die Lehrer und das Betreuungspersonal stehen im Austausch um die bestmögliche und individuelle Betreuung der Kinder zu garantieren. Die Clément-Stiftung unterstützt dieses Projekt finanziell, da eines der Ziele der Stiftung ist, dass jedes Kind in Bezug auf Bildung eine gleichberechtigte Chance erhält. Weitere Informationen finden Sie HIER unter dem Reiter "Hausaufgabenbetreuung"  

    2019/08/20Schule
  • Auch in diesem Jahr hat die Clément-Stiftung wieder im Zuge der Vereinswoche der Ferienspiele Hofheim ein Erneuerbares Energiencamp angeboten. Dabei konnten auch wieder Flüchtlingskinder teilnehmen. Wie auf den Fotos zu sehen haben die Kinder sich sehr kreative Solar- und Windkraftideen überlegt und in die Tat umgesetzt. Nachmittags konnten die Kinder Zeit im Wald erleben. Sie haben Tippies gebaut, Verstecken gespielt und gelernt den Wald als großen Spielplatz zu nutzen. Manchmal ist weniger eben doch wieder mehr :)   Vorführung des Team Scientastic http://www.team-scientastic.com/ Unsere Experimente an der Marxheimer Schule waren die folgenden: 1. Rose in flüssigem Stickstoff: Das Wasser in der Rose gefriert sofort zu Eis. Wenige Sekunden reichen um sie komplett einzufrieren. Danach haben wir diese zwischen unseren Handschuhen zerdrückt oder auf den Boden fallen lassen. Sie zerspringt dabei wie Glas. 2. Luftballon in flüssigem Stickstoff: Ein aufgepusteter Luftballon wird in den flüssigen Stickstoff getaucht. Die Luft in ihm wird komprimiert, da sie sich ebenfalls verflüssigt. Dabei wird der Ballon flach wie ein Pfannkuchen. Holt man den Ballon anschließend wieder heraus verdampft die flüssige Luft im Ballon und er pumpt sich wie von Geisterhand von innen heraus auf. Das Gummi wird dabei nicht beschädigt und hält den Temperaturen vom flüssigen Stickstoff von -200°C stand. 3. Flüssiger Stickstoff in einer Filmdose: Flüssiger Stickstoff wird in eine Filmdose gefüllt, die danach fest verschlossen wird. Die Flüssigkeit verdampft wodurch sich ein Druck aufbaut, der den Deckel mit einem kleinen Knall mehrere Meter in die Luft fliegen lässt. Beim Verdampfen von flüssigem Stickstoff nimmt dieser anschließend ein Volumen ein, dass 600 größer ist als das der Flüssigkeit. 4. Vorführung des Leidenfrost Effekts: Flüssiger Stickstoff wird über die nackte Hand gegossen. Diese nimmt keinen Schaden, da sie im Vergleich zum Stickstoff zu sehr warm ist. Der Stickstoff schlagartig zu Gas, auf dem die restliche Flüssigkeit abperlen kann (wie bei einem Tropfen Wasser auf der Herdplatte nur bei anderen Temperaturen) 5. Stickstoff Explosion: Ein Liter kochendes Wasser wird in ein Gefäß mit flüssigem Stickstoff geschüttet. Dabei verdampft der flüssige Stickstoff explosionsartig und es bildet sich eine große Nebelwand aus (ca. 2 Meter Höhe). Das zuvor kochende Wasser ist binnen von Sekunden zu Eis erstarrt.

  • „Ein wichtiger Satzungszweck der Clément-Stiftung ist die Umweltbildung für Kinder und Jugendliche. Es geht um ihre Zukunft, sie haben das Recht informiert zu werden und Handlungsanweisungen zu erhalten, um die Grundlagen ihrer Zukunft zu bewahren. Bei Bildung geht es zum ersten Mal nicht nur darum, die besten Voraussetzungen für die berufliche Zukunft zu schaffen, es geht viel weiter, es geht darum, sich bewusst zu machen, dass sie selbst, dass jeder Einzelne die Aufgabe hat, den Erhalt der existentiellen Grundlagen für alle zu bewahren. Wir danken der Elisabethenschule Hofheim, dass sie als langjähriger Partner der Clément-Stiftung dieses Thema als wichtiges Bildungsthema für ihre Schüler und Schülerinnen aufgreift und in ihren Schulalltag integriert.“ - Andrea Clément, Clément-Stiftung   KLasse 6 Eli-Nachhaltigkeitstage Klasse 7 Eli-Nachhaltigkeitstage Klasse 8 Eli-Nachhaltigkeitstage Reduse Presseeinladung  

Unsere Schwerpunkte: BerufBildungIntegrationUmweltFriedenStipendienKunstMusikMINT

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Finanziert werden die Projekte der Clément-Stiftung überwiegend aus Erträgen, welche sie aus ihrer Beteilung als Miteigentümerin an der CSR Beratungsgesellschaft mbH vereinnahmt.

Wenn auch Sie die Clément-Stiftung finanziell unterstützen möchten, klicken Sie gerne hier.

Wir möchten Sie gerne auf folgendes Projekt hinweisen:

Hilfe zur Selbsthilfe wird Flüchtlingen in einer Schneiderei in Thessaloniki im Naomi Projekt ermöglicht. Kurz und viel zu einfach ausgedrückt: Es werden dringend benötigte Hosen für obdachlose Flüchtlinge genäht.

Sie finden umfangreiche Informationen zu dieser wichtigen Aufgabe auf dieser Website, die die 3 beteiligten Vereine, bzw. die Aufgabe näher beschreibt:

https://medical-volunteers.org/de/4000winterhosen/

Die Clément-Stiftung unterstützt das Projekt, machen Sie mit?


Die Spenden Seite des Projektes finden Sie direkt hier:
https://naomi-thessaloniki.net/spenden/


Hier finden Sie weitere Informationen und Filmbeiträge:

https://naomi-thessaloniki.net/projekte/werkstatt/