Es geht nur miteinander
Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Ob es die durch die Klimaerwärmung sich komplett verändernden Witterungszustände, ob es durch die dramatisch zurückgehende Artenvielfalt, durch den unglaublichen Raubbau an Ressourcen, die auseinander driftenden gesellschaftlichen Schichten und deren Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, ob es sich um die zunehmende Migration und den daraus sich verändernden Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft und letztendlich um die Grundwerte, Garanten gesellschaftlichen Friedens, unserer Demokratie handelt, es sind zahlreiche Veränderungen, die uns Bürger in diesem 21. Jahrhundert herausfordern werden.
Die meisten Probleme lassen sich gar nicht mehr in einem Nationalstaat lösen, wir sind global aufgestellt und vernetzt, kommunizieren auch unter Zuhilfenahme der neuen Medien weltweit, tauschen uns aus und können gemeinsam die Problemlagen reflektieren.
Um sich zu orientieren, benötigen wir trotz aller medialen und globalen Welt ein soziales Miteinander, bei dem wir uns begegnen und von Angesicht zu Angesicht den Willen eines sozialen und ökologischen Miteinanders in uns und in unserem Gegenüber entwickeln.
Die Clément-Stiftung möchte Menschen dazu befähigen, aktiv an der Lösung von Problemen und Prozessen, deren Auswirkungen uns alle betreffen werden, mitarbeiten zu können. Das wird nur durch Bildung- und Teilhabechancen möglich sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass nur durch das Geben und Nehmen ein MITEINANDER entsteht, das Voraussetzung für ein soziales und ökologisches Gleichgewicht in einer Gesellschaft ist.
30.11.2020, Andrea Clément
Aktuelles aus unseren Projekten
In dem Workshop am 15. und 16.4. konnten die Kinder einen Roboter, mit einem selbstgebauten Controller aus Pappe und Büromaterial bauen. Erarbeitet und geleitet wurde das Projekt von Engagierten von Lab 3 – Umfeld der Technischen Universität Darmstadt. […]
Nach einer Begrüssungs- und Vorstellungsrunde der neuen Mitglieder konnten wir im zweiten Modul des dreiteiligen Theaterprojekts der Clément Stiftung sehr schnell in Aktivität treten. Erfreulicherweise war nahezu die gesamte Teilnehmergruppe des ersten Moduls vom Herbst 2018) wieder anwesend, somit konnten wir auf dem bereits Erarbeiteten aufbauen. […]
Berufsfindung „Hotellerie und Gastronomie“ Zum 2. Mal fand die Berufsfindung „Gastronomie & Hotellerie“ in der Küche bei "Küchen Keie" in Diedenbergen-Hofheim statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich wieder praxisnah ein Bild über eine vielseitige und abwechslungsreiche Branche machen. Eine kleine Einführung gab den Schülerinnen und Schülern einen Überblick und Orientierung über die verschiedenen Berufe in der Branche. Sie sollten zunächst selbst herausfinden welche Berufe man in der Welt der Gastronomie & Hotellerie ausüben/lernen kann. Dafür sollte jede der Schülerinnen und Schüler auf ein Kärtchen seine eigene Idee aufschreiben. Diese wurden in der Mitte auf ein dickes Band gelegt und besprochen. Ein tolles Ergebnis kam dabei raus: Koch/Köchin, KellnerIn, Housekeeping, SystemgastronomIn uvm. Außerdem wurden die einzelnen Ausbildungsberufe, wie Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau, Hotelkaufmann/-frau-/mann, Fachmann/-frau für Systemgastronomie und Fachkraft im Gastgewerbe an Hand eines Handouts besprochen. Auch die einzelnen Voraussetzungen, die Dauer, die Berufsaussichten, sowie die Weiterbildungsmöglickkeiten gaben eine Übersicht der Ausbildungsberufe. Das Handout wurde den Schülerinnen und Schülern in Form einer Mappe mit nach Hause gegeben. Danach ging es zum praktischen Teil des Projektes. Jetzt durften die Schülerinnen und Schüler sich als „Koch/Köchin“ austoben und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Handwerk, Geschicklichkeit, organisatorische Fähigkeiten und Teamwork waren gefragt. In 3 Gruppen haben wir diese Speisen gemeinsam zubereitet: Blätterteigröllchen mit selbstgemachtem Pesto Gemüsespieße mit Mozzarella Cake Pops (Kuchenlollis) Die zubereiteten Speisen wurden als „Fingerfood“ an einem schön gedeckten Tisch mit bunten Servietten gereicht. Als Getränk haben die Schülerinnen und Schüler ein selbst zubereitetes, frisches Minz-Limetten-Wasser vorbereitet. Ziel dieses Projektes waren: Die Schülerinnen und Schüler sollten erste Grundlagen und Erfahrungen im Beruf des Koch/Köchin erfahren. Die Schülerinnen und Schüler sollten einen Überblick und Orientierung über die einzelnen Ausbildungsberufe und Möglichkeiten bekommen. Eine positive Vermittlung der Branche „Gastgewerbe & Hotel“. Natürlich auch Spaß J Eine durchaus lebendige Runde, die mit viel Begeisterung und Interesse an diesem Projekt teilnahm! Danke an die Schülerinnen und Schüler für ihr Interesse!
Märchen schreiben und malen und sich dafür Zeit nehmen, der eigenen Phantasie freien Raum zu lassen. Das ist das Ziel, was die Clément Stiftung mit diesem Projekt unterstützen möchte. Ein wichtiges Gegengewicht zum Medienkonsum mit seinen Bildern und Geschichten, die die eigene Phantasie abtöten! In dem Projekt ist ein Buch entstanden mit zahlreichen Geschichten aus aller Herren Länder und den Gemälden der Kinder. Jedes Kind konnte ein Exemplar mit nach Hause nehmen. An dem Projekt konnten zwei syrische Mädchen teilnehmen. Zeitungsartikel aus der Hofheimer Zeitung Der geheimnisvolle Koffer aus Hofheim Es waren einmal 10 Kinder. Die lebten in einer kleinen Stadt im Taunus. Alle zwei Wochen hatten die 10 Kinder ein gemeinsames Ziel. Sie besuchten den Stadtteiltreff, denn hier fand das Märchen-Kunst-Projekt mit Heidi statt.Und immer lag ein kleiner schwarzer Koffer auf einem roten Tuch in der Mitte des Stuhlkreises. Diesen Koffer durfte immer ein Kind öffnen und es lag jedes Mal etwas Neues im Koffer, das zu einer Geschichte passte, die Heidi dann vorlas. Nur eines Tages war etwas anders. Es lagen zwei Koffer auf dem Tuch. „Warum liegen heute zwei Koffer da?“, wollten die Kinder natürlich sofort wissen. „Wartet es ab, bis alle da sind, ihr werdet es schon sehen“, antwortete Heidi den Kindern. Alle waren gespannt und neugierig. Als endlich alle da waren, fragte Heidi: „Was meint ihr wohl, warum heute zwei Koffer da sind?“ Da kamen verschiedene Antworten, wie zum Beispiel, dass etwas Großes darin ist, was nicht in den anderen Koffer gepasst hat oder dass der Koffer selbst Teil der Geschichte ist oder dass mit den Sachen darin eine Geschichte erfunden werden soll… Als Heidi wissen wollte, welcher Koffer als erstes geöffnet werden sollte, durfte Mia entscheiden. Natürlich der Neue. Doch so schnell sollte sich das Geheimnis nicht auflösen, Heidi machte es richtig spannend. Zuerst sollten alle aufmalen, was im Koffer sein könnte. ... Wer interessiert daran ist, wie die Geschichte und die Phantasie der Kinder weitergeht kann dies im folgenden Artikel weiterlesen. Geschichte zu den Fotos
Im Rahmen der interkulturellen Woche fand am 29. September 2018 das Frauen-Kunst-Projekt unter der Leitung von Sandra Gerber und Heidi Werkmann mit Unterstützung des Main-Taunus-Kreises im Hof Ehry in Hofheim statt. Die Clément-Stiftung unterstütze das Projekt finanziell. […]
Was verdient der Kakao-Anbauer an der Schokolade? Zwei Tage lang haben sich die Schülerinnen und Schüler der Johann-Hinrich-Wichern-Schule mit dem Thema „fairer Handel“ beschäftigt. Auf Initiative und durch tatkräftige Unterstützung der Clément-Stiftung kamen im Rahmen der Fair Trade Woche zwei Umweltpädagoginnen, Frau Johanna Kiefer und Frau Stephanie Lehrian, für zwei Tage in die Schule in Hofheim a. T. […]
Unsere Schwerpunkte: BerufBildungIntegrationUmweltFriedenStipendienKunstMusikMINT
Die Projekte der Umweltbildung ermöglichen Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Erfahrungen in der Natur, dabei die komplexen Zusammenhänge zwischen unserem Verhalten, meist Konsumverhalten und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Natur sowohl vor Ort als auch in anderen Teilen der Welt zu erkennen und das persönliche Verhalten in Teilbereichen zu verändern.
Durch Projekte in der Schulwerkstatt, durch Firmenbesuche und Berufsvorstellungen wird den Jugendlichen die Arbeitswelt nähergebracht. Es wird Raum geschaffen, die eigenen Fähigkeiten jenseits des Schulalltags mit engagierter Unterstützung von ehrenamtlichen Senioren aus dem Ingenieurwesen kennenzulernen. In Ferien-Lerncamps werden Haupt- und Realschüler gezielt auf die Abschlussprüfungen vorbereitet.
Programmieren, Experimentieren, Forschen, mit diesen Projekten werden interessierte Kinder motiviert die Wirksamkeit oder Funktionsweise von ihnen vertrauten Dingen, wie z.B. von Zahncreme oder Batterien zu untersuchen, die Zusammenhänge kennenzulernen und dadurch für eine sich rasch verändernde Berufs- und Arbeitswelt, in der wir alle immer Neues lernen, gerüstet zu sein.
Sehen Sie selbst, welche verschiedenen Projekte wir für dieses Jahr geplant haben!
Malen, Musizieren, Theater spielen, in Rollen schlüpfen, dem Alltag entfliehen, sich Lebenswelten schaffen, bei sich sein, im Team eines Orchesters einen Platz einnehmen, auf den eigenen Einsatz warten, den anderen im Rampenlicht stehen lassen, mal unkonventionelle noch nicht gedachte Dinge ausprobieren, all das und noch viel mehr sind Gründe, kulturelles Engagement zu fördern.
Kennen Sie kulturelle Erlebnisreisen, die nur im Kopf stattfinden?
Gleiche Bildungschancen sind in einer offenen Gesellschaft und in einer Zeit, in der große Veränderungen in vielen Lebensbereichen vor uns stehen, unabdingbar. Junge Menschen sollten die Gelegenheit haben, ihre Fähigkeiten und Talente für ihren eigenen Lebensweg aber auch zum Nutzen der Gesellschaft und ohne Einschränkung durch die finanziellen und soziokulturellen Gegebenheiten ihrer Familie entwickeln können.
Helfen Sie uns, damit junge Menschen ihre Fähigkeiten entwickeln können!
Teilhabe und Mitwirken in einer Gesellschaft funktioniert nur, wenn man sich gegenseitig kennenlernt, versteht und aufeinander zugeht.
Kulturelle Vielfalt auf Augenhöhe und die Akzeptanz gemeinsamer Werte sind die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.
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Finanziert werden die Projekte der Clément-Stiftung überwiegend aus Erträgen, welche sie aus ihrer Beteilung als Miteigentümerin an der CSR Beratungsgesellschaft mbH vereinnahmt.
Wenn auch Sie die Clément-Stiftung finanziell unterstützen möchten, klicken Sie gerne hier.
Wir möchten Sie gerne auf folgendes Projekt hinweisen:
Hilfe zur Selbsthilfe wird Flüchtlingen in einer Schneiderei in Thessaloniki im Naomi Projekt ermöglicht. Kurz und viel zu einfach ausgedrückt: Es werden dringend benötigte Hosen für obdachlose Flüchtlinge genäht.
Sie finden umfangreiche Informationen zu dieser wichtigen Aufgabe auf dieser Website, die die 3 beteiligten Vereine, bzw. die Aufgabe näher beschreibt:
https://medical-volunteers.org/de/4000winterhosen/
Die Clément-Stiftung unterstützt das Projekt, machen Sie mit?
Die Spenden Seite des Projektes finden Sie direkt hier:
https://naomi-thessaloniki.net/spenden/
Hier finden Sie weitere Informationen und Filmbeiträge: