Es geht nur miteinander
Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Ob es die durch die Klimaerwärmung sich komplett verändernden Witterungszustände, ob es durch die dramatisch zurückgehende Artenvielfalt, durch den unglaublichen Raubbau an Ressourcen, die auseinander driftenden gesellschaftlichen Schichten und deren Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, ob es sich um die zunehmende Migration und den daraus sich verändernden Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft und letztendlich um die Grundwerte, Garanten gesellschaftlichen Friedens, unserer Demokratie handelt, es sind zahlreiche Veränderungen, die uns Bürger in diesem 21. Jahrhundert herausfordern werden.
Die meisten Probleme lassen sich gar nicht mehr in einem Nationalstaat lösen, wir sind global aufgestellt und vernetzt, kommunizieren auch unter Zuhilfenahme der neuen Medien weltweit, tauschen uns aus und können gemeinsam die Problemlagen reflektieren.
Um sich zu orientieren, benötigen wir trotz aller medialen und globalen Welt ein soziales Miteinander, bei dem wir uns begegnen und von Angesicht zu Angesicht den Willen eines sozialen und ökologischen Miteinanders in uns und in unserem Gegenüber entwickeln.
Die Clément-Stiftung möchte Menschen dazu befähigen, aktiv an der Lösung von Problemen und Prozessen, deren Auswirkungen uns alle betreffen werden, mitarbeiten zu können. Das wird nur durch Bildung- und Teilhabechancen möglich sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass nur durch das Geben und Nehmen ein MITEINANDER entsteht, das Voraussetzung für ein soziales und ökologisches Gleichgewicht in einer Gesellschaft ist.
30.11.2020, Andrea Clément
Aktuelles aus unseren Projekten
Auch in den Herbstferien konnten wieder junge mutige Schauspieler im Alter von 8-12 Jahren ihren Spaß am Theaterspielen entdecken. Das Thema „Mut“ sollte im Vordergrund stehen. Das Theaterprojekt erstreckte sich insgesamt über die Herbst-, Weihnachts- und Osterferien.
Vorbereitung auf die Projekt- und Präsentationsprüfung im Dezember 2018 und Erstellung einer Hausarbeit für Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 9 und 10 Das Hofheimer Lernferiencamp geht in die nächste Runde. „Hausarbeit und Präsentation“ lauten die Themen. 28 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet und werden sich für ihre Prüfungen im Dezember vorbereiten. Davon sind 16 Real- und 12 Hauptschüler. Unterrichtet werden sie von vier Lehramtsstudenten aus dem Fachbereich Didaktik der Uni Frankfurt. Die zentralen Ziele sind die Motivation zum Lernen, individuelles Fördern und Anleitung zum sinnvollen Lernen in überschaubaren Schritten. Gearbeitet wird in Kleingruppen. Aufgrund einer überschaubaren Schülerzahl können Schülerinnen und Schüler einzeln gefördert und an selbst gewählten Präsentationsthemen üben. Die Lehrkräfte besprechen mit den Schülerinnen und Schülern die konkreten Aufgaben und die Arbeitsweise. Durch die individuelle Lernberatung und Leistungsrückmeldungen lernen sie eigene Arbeitsweisen kennen und ihren Lernprozess zu gestalten. Die Projekt- und Präsentationsthemen sind bekannt. Die themenbezogene Einteilung in Gruppen ist erfolgt. Bei der Projekt- bzw. Präsentationsprüfung wird nicht nur das fachliche Wissen, sondern auch Methodenkompetenz, Sozialverhalten und Arbeitsverhalten miteinbezogen. Daneben gibt es in den Nachmittagsprogrammen sportlichen Ausgleich als auch berufsorientierte Seminare (u.a. Kochkurs über gesunde Ernährung, Besichtigung eines Autohauses, Besichtigung des Hofheimer Krankenhauses mit Vorstellung von Ausbildungsmöglichkeiten im Pflege- und Gesundheitsbereich und ein Radioworkshop). Am letzten Tag erhalten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein Zertifikat, dass sie in den Ferien für ihren Abschluss gearbeitet haben. Die Referenten des Vormittags waren: Vanessa Divkovic Vera Schuck Roxana Littau Ahmet Agcadag Herr Dr. Kenan Önen war als Projektleiter die ganzen Tage unterstützend und begleitend vor Ort. Die jeweiligen Nachmittagsprogramme: Montag, den 08. Oktober jeweils ab 14.00 Uhr - Radioworkshop in Kooperation mit dem Jugendhaus 1. Teil Carmen Weber vom Jugendhaus in Hofheim Es wurde Frau Gisela Stang, Bürgermeisterin von Hofheim a.T., interviewt vor allem zu Fragen der Landtagswahl in Hessen. - Kochkurs bei Beef'n Beer der Herr, der die Kinder in die Geheimnisse der Küche bei Beef n Beer einführte, heißt: Dirk Simeit - Besuch "Autohaus Porsche" in Hofheim Herr Alonso Gonzalez aus dem Verkauf führte die Jugendlichen in die Geheimnisse der Sportwagen ein. Dienstag, den 09. Oktober ab 14.00 Uhr - Radioworkshop 2. Teil - Besuch bei BMW in Planung Mittwoch, den 10. Oktober um 14.30 Uhr Besuch des Hofheimer Krankenhauses. Im Anschluß wird die Gesundheits-Akademie Main-Taunus verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten im Pflegebereich vorstellen und die Teilnehmer ermuntern sich bei Interesse zu bewerben. Aktuell stehen über 100 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Im Krankenhaus Hofheim referiert Herr Uwe Fremder, leitender Arzt des Schlaflabors. Donnerstag, den 11. Oktober um 15.00 Uhr "Superfly" in Wiesbaden
Im Rahmen der Interkulturellen Woche findet das Kunstprojekt “ICH. Selfie und Selbstportrait Wie sehe ich mich? Wer bin ich? Wer oder was möchte ich sein?” statt. Am 29.09.18 im Hof Ehry, Hofheim von 10:00 bis 18:00 Uhr. Hier finden Sie den Flyer: Flyer "ICH. Selfie und Selbstportrait"
Märchen-Kunst-Projekt Die Vielfalt der Herkunftsländer, der kulturellen Wertvorstellungen und religiösen Überzeugungen der in Deutschland lebenden Menschen birgt ein einzigartiges Potential, welches sich in neuen sozialen Wirklichkeiten entfalten lässt, sobald geeigneter Raum geboten wird. Das Märchen-Kunst-Projekt eröffnet einen solchen Raum, in dem interkulturelle Kommunikation erlebt werden kann. Das Märchen-Kunst-Projekt wurde 2010 von mir als kulturelles Angebot für Kinder im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Hofheim Nord konzipiert. Um das Angebot unabhängig vom sozialen Status der Familien allen interessierten Kindern zu ermöglichen, konnten für die Finanzierung des Projektes in Hofheim Nord und in Hofheim-Marxheim entweder Stiftungen, Unternehmen oder im Rahmen des ausgeschriebenen ‚Intermezzo-Awards‘ der Main-Taunus-Kreis gewonnen werden. 2012 wurde das Märchen-Kunst-Projekt von der Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder für das Engagement für mehr kulturelle Bildung an Schulen ausgezeichnet. Projektziel Märchen und Sagen gibt es in allen Kulturkreisen. Das Projekt soll Kinder animieren, über spannende Märchen und Geschichten aus aller Welt auf Entdeckungsreise in verschiedene Kulturen zu gehen. Es soll neugierig machen, sich mit Literatur zu beschäftigen. Es soll die Kinder motivieren, sich intensiv mit der deutschen Sprache zu beschäftigen, aufgrund deren Kenntnis es allen möglich ist, trotz unterschiedlichster Wurzeln zu kommunizieren und letztendlich auch zu verstehen. Durch das Einbinden von Märchen und Geschichten aus den allen Kulturkreisen und Herkunftsländern der Kinder bleibt die eigene kulturelle Identität nicht nur erhalten, sondern kann von allen gemeinsam erlebt und wertgeschätzt werden. Das Märchen-Kunst-Projekt soll auch Mut machen und anregen, sich fantasievoll mit Farbe auszudrücken. Es soll auch Gelegenheit geben, verschiedene künstlerische Techniken kennen zu lernen und wertfrei auszuprobieren. Projektinhalt Ein Märchen-Geschichten-Buch, das aus gemeinsam gehörten, bekannten, weniger bekannten und völlig neu erfundenen Märchen sowie Fantasie-Geschichten besteht, wird von den Kindern illustriert. Das Projekt verknüpft Literatur und bildende Kunst und ermöglicht Kindern unterschiedlicher Lesekenntnisse die Partizipation an der Buchgestaltung. Projektabschluss und Nachhaltigkeit In einer gemeinsam vorbereiteten Lesung bekommen die Kinder das gebundene Buch mit den Geschichten und Bildern feierlich überreicht. Zur Lesung werden Eltern, Geschwister, Lehrer (falls Kooperation mit Schule), weitere Kooperationspartner sowie die lokale Presse eingeladen. Die Einladung wird von den Kindern selbst gestaltet. Wie sich der Ablauf der Lesung gestaltet und welche Geschichten von wem vorgelesen werden, können die Kinder selbst entscheiden. Eltern werden gebeten, eine Kleinigkeit für ein Buffet mitzubringen. Getränke stellt die Projektleitung/Veranstalter/Schule. Das Buch erfüllt dabei die Funktion der Wertschätzung des selbst Geschaffenen, der gemalten Bilder und der geschriebenen Geschichten sowie der dauerhaft vorhandenen Erinnerung an das Projekt. Die Berichterstattung in der Presse sorgt für zusätzliche Bedeutung und Nachhaltigkeit. Idee, Konzeption und Projektleitung Heidi Werkmann Angeregt durch meine eigene künstlerische und kunstpädagogische Arbeit sowie meine schreibende Tätigkeit als Journalistin und Texterin verknüpfte ich die beiden Kunstformen zu einem gemeinsamen Projekt, das in allen seinen Facetten dazu anregen und auch begeistern soll, die Vielfalt der kulturellen Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken, die uns Menschen gegeben sind. Autorin: Heidi Werkmann Veranstalter: Hofheimer KulturWerkstatt e.V. Unterstützer: Stadt Hofheim am Taunus/ NH Projektstadt Die Clément-Stiftung konnte neben der Fraport AG und der Süwag dazu beigetragen, dass die Teilnahme für die Kinder kostenlos war. Anmeldebogen Konzept Märchen Kunst Projekt
Theater Workshop in den Osterferien „Das Land der Geschichten“ Stell dir vor: in einer Nacht kommt ein sprechendes Buch an dein Bett! Du fliegst mit ihm ins Land der Geschichten und der Bücher! Dort erlebst du die tollsten Geschichten! Wir wollen zusammen ein Theaterstück machen, in dem es viele lustige und aufregende Geschichten gibt. Kennt du Geschichten und Märchen aus eurer Heimat Afghanistan, Syrien oder dem Kosovo? Kennst du spannende Bücher? Möchtest du dir selbst Geschichten ausdenken oder mit am Bühnenbild basteln? In den Osterferien durften einige Kinder ihre Fantasie mit den Schauspielern Nicole Horny und Corbinian Deller anhand von Märchen frei entfalten. Die Bilder zeigen Ihnen ein paar Eindrücke. Kurzkonzept Land der Geschichten Zeitungsartikel Hofheimer Zeitung: Reise ins Bücherland
Auch in diesem Jahr fand wieder das Erneuerbare Energiencamp im Zuge der Hofheimer Ferienspiele statt. Die Clément-Stiftung organisierte und finanzierte das gesamte Camp. Die Kinder durften sich rund um Solarenergie, Wind- oder Wasserenergie kreativ ausleben. Des Weiteren kochte jeden Tag eine Gruppe für alle anderen frisch das Mittagessen. Hier sehen Sie ein paar Eindrücke der Woche:
Unsere Schwerpunkte: BerufBildungIntegrationUmweltFriedenStipendienKunstMusikMINT
Die Projekte der Umweltbildung ermöglichen Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Erfahrungen in der Natur, dabei die komplexen Zusammenhänge zwischen unserem Verhalten, meist Konsumverhalten und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Natur sowohl vor Ort als auch in anderen Teilen der Welt zu erkennen und das persönliche Verhalten in Teilbereichen zu verändern.
Durch Projekte in der Schulwerkstatt, durch Firmenbesuche und Berufsvorstellungen wird den Jugendlichen die Arbeitswelt nähergebracht. Es wird Raum geschaffen, die eigenen Fähigkeiten jenseits des Schulalltags mit engagierter Unterstützung von ehrenamtlichen Senioren aus dem Ingenieurwesen kennenzulernen. In Ferien-Lerncamps werden Haupt- und Realschüler gezielt auf die Abschlussprüfungen vorbereitet.
Programmieren, Experimentieren, Forschen, mit diesen Projekten werden interessierte Kinder motiviert die Wirksamkeit oder Funktionsweise von ihnen vertrauten Dingen, wie z.B. von Zahncreme oder Batterien zu untersuchen, die Zusammenhänge kennenzulernen und dadurch für eine sich rasch verändernde Berufs- und Arbeitswelt, in der wir alle immer Neues lernen, gerüstet zu sein.
Sehen Sie selbst, welche verschiedenen Projekte wir für dieses Jahr geplant haben!
Malen, Musizieren, Theater spielen, in Rollen schlüpfen, dem Alltag entfliehen, sich Lebenswelten schaffen, bei sich sein, im Team eines Orchesters einen Platz einnehmen, auf den eigenen Einsatz warten, den anderen im Rampenlicht stehen lassen, mal unkonventionelle noch nicht gedachte Dinge ausprobieren, all das und noch viel mehr sind Gründe, kulturelles Engagement zu fördern.
Kennen Sie kulturelle Erlebnisreisen, die nur im Kopf stattfinden?
Gleiche Bildungschancen sind in einer offenen Gesellschaft und in einer Zeit, in der große Veränderungen in vielen Lebensbereichen vor uns stehen, unabdingbar. Junge Menschen sollten die Gelegenheit haben, ihre Fähigkeiten und Talente für ihren eigenen Lebensweg aber auch zum Nutzen der Gesellschaft und ohne Einschränkung durch die finanziellen und soziokulturellen Gegebenheiten ihrer Familie entwickeln können.
Helfen Sie uns, damit junge Menschen ihre Fähigkeiten entwickeln können!
Teilhabe und Mitwirken in einer Gesellschaft funktioniert nur, wenn man sich gegenseitig kennenlernt, versteht und aufeinander zugeht.
Kulturelle Vielfalt auf Augenhöhe und die Akzeptanz gemeinsamer Werte sind die Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.
mit|ein|an|der
Finanziert werden die Projekte der Clément-Stiftung überwiegend aus Erträgen, welche sie aus ihrer Beteilung als Miteigentümerin an der CSR Beratungsgesellschaft mbH vereinnahmt.
Wenn auch Sie die Clément-Stiftung finanziell unterstützen möchten, klicken Sie gerne hier.
Wir möchten Sie gerne auf folgendes Projekt hinweisen:
Hilfe zur Selbsthilfe wird Flüchtlingen in einer Schneiderei in Thessaloniki im Naomi Projekt ermöglicht. Kurz und viel zu einfach ausgedrückt: Es werden dringend benötigte Hosen für obdachlose Flüchtlinge genäht.
Sie finden umfangreiche Informationen zu dieser wichtigen Aufgabe auf dieser Website, die die 3 beteiligten Vereine, bzw. die Aufgabe näher beschreibt:
https://medical-volunteers.org/de/4000winterhosen/
Die Clément-Stiftung unterstützt das Projekt, machen Sie mit?
Die Spenden Seite des Projektes finden Sie direkt hier:
https://naomi-thessaloniki.net/spenden/
Hier finden Sie weitere Informationen und Filmbeiträge: