Es geht nur miteinander

Unsere Welt verändert sich in einem rasanten Tempo. Ob es die durch die Klimaerwärmung sich komplett verändernden Witterungszustände, ob es durch die dramatisch zurückgehende Artenvielfalt, durch den unglaublichen Raubbau an Ressourcen, die auseinander driftenden gesellschaftlichen Schichten und deren Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen, ob es sich um die zunehmende Migration und den daraus sich verändernden Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft und letztendlich um die Grundwerte, Garanten gesellschaftlichen Friedens, unserer Demokratie handelt, es sind zahlreiche Veränderungen, die uns Bürger in diesem 21. Jahrhundert herausfordern werden.

Die meisten Probleme lassen sich gar nicht mehr in einem Nationalstaat lösen, wir sind global aufgestellt und vernetzt, kommunizieren auch unter Zuhilfenahme der neuen Medien weltweit, tauschen uns aus und können gemeinsam die Problemlagen reflektieren.

Um sich zu orientieren, benötigen wir trotz aller medialen und globalen Welt ein soziales Miteinander, bei dem wir uns begegnen und von Angesicht zu Angesicht den Willen eines sozialen und ökologischen Miteinanders in uns und in unserem Gegenüber entwickeln.

Die Clément-Stiftung möchte Menschen dazu befähigen, aktiv an der Lösung von Problemen und Prozessen, deren Auswirkungen uns alle betreffen werden, mitarbeiten zu können. Das wird nur durch Bildung- und Teilhabechancen möglich sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass nur durch das Geben und Nehmen ein MITEINANDER entsteht, das Voraussetzung für ein soziales und ökologisches Gleichgewicht in einer Gesellschaft ist.

30.11.2020, Andrea Clément

Aktuelles aus unseren Projekten

  • Im Zuge der Berufsfindungswerkstatt besuchte die Friseuse Josy Herwig die Mädchen der 7. Klasse in der Hauptschule an der Gesamtschule am Rosenberg. Sie alle liebe es Frisuren herzustellen, zu flechten, ihre Krause auszuziehen, zu färben und am liebsten Friseurin zu werden. An einem Vormittag zeigt Josy Herwig ihnen, wie man professionell die Kundin beim Haare waschen verwöhnt, wie man die Haare in Schichten auftürmt bis man eine dünne Lage hat, die man dann möglichst gerade schneiden kann, wie man Lage für Lage die Haar über die Rundbürste föhnt, damit es möglichst natürlich fallende Locken gibt oder wie man die natürliche Krause aus den Haaren zieht u.vm. Es war ein wunderbarer Vormittag, die Mädchen, bis auf eine, alles muslimischer Herkunft, waren glücklich und voller Eifer bei der Sache.  

  • Familie Marxheim, ein Stadtteilprojekt in Trägerschaft des Caritas-Main-Taunus e.V. veranstaltete in der ersten Woche der Osterferien wieder eine kleine Freizeit für 17 Kinder im Grundschulalter. Dieses Jahr kam fast die Hälfte der Kinder aus dem Kreis der in Hofheim untergebrachten Flüchtlinge. Finanzielle Unterstützung gab es, wie in den letzten Jahren von der Clément-Stiftung. Neben den Ehrenamtlichen der Familie Nord konnten 3 Marxheimer - und 2 syrische Jugendliche zur Unterstützung bei der Kinderbetreuung gewonnen werden. Das Essen wurde von den Ehrenamtlichen der Familie Marxheim zubereitet und angeliefert. Das Programm bestand aus einer bunten Mischung von Angeboten und fand ausschließlich im Freien statt. Es gab eine Schnitzeljagd mit Schatzsuche, die durch den Marxheimer Wald zum Gemeindezentrum St.Georg  führte. Dort gab es ein gemeinsames Mittagessen mit den Suppengästen der Familie Marxheim. Am Mittwoch wurde ein Ausflug nach Sindlingen zu den „Ponyzwergen“, einem kleinen Lernbauernhof, für Kinder gemacht. Neben dem Kleinbus der Seniorennachbarschaftshilfe waren auch einige PrivatPkws  in Einsatz, um die zahlreichen Kinder und BetreuerInnen nach Sindlingen zu transportieren. Neben vielen Informationen rund ums Huhn wurden der Ziegen-und Ponyauslauf ausgemistet und die Kinder konnten mit den  Ziegen und Hühnern auf Tuchfühlung gehen. Ein großes Picknick zum Abschluss lud dann zum Austoben ein. Dienstag und Donnerstag standen im Zeichen der Kreativität. Gemeinsam mit dem Marxheimer Künstler Manfred Schymonski verarbeiteten die Kinder die am Vortag im Wald gesammelten Naturmaterialien mit Gips und Farbe zu kleinen Kunstwerken, die dann am letzten Tag mit nach Hause genommen wurden. Zum Abschluss gab es noch einmal die Möglichkeit zu ausgiebigem Spielen mit den Mitarbeitern der Mobilen Beratung Hofheim und ihrem Rap-und Chillmobil auf dem Marxheimer Schulhof  und zu allerletzt  in der Marxheimer Schule eine kleine Diashow mit den auf der Freizeit entstandenen Bildern. Die Kinder hatten alle viel Freude, besonders die Begegnung mit den Tieren und die dort gemachten Erfahrungen machten nachhaltigen Eindruck.  Ansonsten hatten die Kinder viel Spaß bei den Tieren und am Spielen und Toben. Die Flüchtlingskinder, die teilgenommen haben, haben weiter Deutsch und deutsches Sozialverhalten geübt und für die deutschen Kinder war es ein Gewinn zum Thema Integration, zumal die Mädchen die Syrerinnen auch sehr gerne mochten. Osterfreizeit 2017 Konzept "Natur erleben und künstlerisch umsetzen" - Hofheimer Zeitung 11.04.2017

  • In Hofheim hat sich ein Bündnis gegründet, dass alle benachteiligten Menschen in das Leben der Stadt integrieren möchte. Auch die Clément-Stiftung ist daran beteiligt.

    2017/01/29Integration
  • In der Berufsfindungswerkstatt wurde der Schreiner Müller aus Diedenbergen in diesem Schuljahr 2016/2017 mit den Schülern der 7. Klasse der Hauptschule am Rosenberg ein "Weinbutler" hergestellt und in der Einheit - Metall ein Stövchen hergestellt.

  • Im Frühjahr 2016 konnten die Schüler der 7. Klasse der Gesamtschule am Rosenberg in Hofheim die große Backstube des Backhauses Heislitz in Kriftel kennenlernen, einem Betrieb, der sowohl im Bäckereihandwerk als auch im Einzelhandel-Bäckerei ausbildet. Außerdem hatten die Schüler in der Berufsfindungswerkstatt die Gelegenheit die Firma Sabine Weigand- Dentaltechnik in Flörsheim-Weilbach zu besuchen, die Zahnersatz aus Kunststoff, Keramik oder anderen Materialien herstellt.

  • Als erstes Projekt in 2017 nahmen ca. acht deutsche Helfer inclusive Frau Clément an einem Schulprojekt für Flüchtlinge an der Marxheimer Schule (Grundschule) teil. Clou dieses Projektes war, dass jeder der Flüchtlingskinder 2 Stunden Einzelunterricht oder "Einzel-Spielen" mit einem deutschen Erwachsenen oder Jugendlichen erleben durfte.

Unsere Schwerpunkte: BerufBildungIntegrationUmweltFriedenStipendienKunstMusikMINT

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Finanziert werden die Projekte der Clément-Stiftung überwiegend aus Erträgen, welche sie aus ihrer Beteilung als Miteigentümerin an der CSR Beratungsgesellschaft mbH vereinnahmt.

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Wir möchten Sie gerne auf folgendes Projekt hinweisen:

Hilfe zur Selbsthilfe wird Flüchtlingen in einer Schneiderei in Thessaloniki im Naomi Projekt ermöglicht. Kurz und viel zu einfach ausgedrückt: Es werden dringend benötigte Hosen für obdachlose Flüchtlinge genäht.

Sie finden umfangreiche Informationen zu dieser wichtigen Aufgabe auf dieser Website, die die 3 beteiligten Vereine, bzw. die Aufgabe näher beschreibt:

https://medical-volunteers.org/de/4000winterhosen/

Die Clément-Stiftung unterstützt das Projekt, machen Sie mit?


Die Spenden Seite des Projektes finden Sie direkt hier:
https://naomi-thessaloniki.net/spenden/


Hier finden Sie weitere Informationen und Filmbeiträge:

https://naomi-thessaloniki.net/projekte/werkstatt/