Webinar
Hofheimer-Lernferiencamp
„Hausarbeiten und Präsentationsprüfungen 2020“
vom 5.- 8.10.2020

Das diesjährige Herbstcamp fand dieses Jahr zum ersten Mal in Form eines „Webinars“ statt. Es zahlte sich aus, dass wir sehr früh mit den Planungen für ein Online-Seminar begonnen hatten. Hätten wir ein Präsenzseminar geplant gehabt, hätte es nicht stattfinden können, da an der Schule, 3 Covid-19 Fälle aufgetreten sind und außerschulische Veranstaltungen aktuell vom Ministerium nicht erlaubt werden.

An dieser Stelle noch einige Feedbacks seitens der Trainer:

  • „Ich habe bereits mehrmals sowohl am Oster- als auch am Herbstcamp als betreuender Lehrer teilgenommen. Immer wieder muss ich feststellen, wie gut die Unterstützung den Schülerinnen und Schülern tut“
  • „Was das Herbstcamp besonders macht und in dem Sinne auch von der Schule unterscheidet ist, dass beim Camp individuell auf die Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler weisen Unsicherheiten beim Verfassen einer Hausarbeit auf. Insbesondere brauchen sie methodisch viel Unterstützung. Demnach kommen sehr viele Fragen auf, auf die man in der Schule aufgrund des Zeitmangels nicht im Einzelnen eingehen kann. Die Schülerinnen und Schüler brauchen klare Strukturen und Vorgaben, die sie von den Lehrern, die am Camp teilnehmen bekommen. In dem Camp haben sie die Chance in einem -mehr oder weniger- geschütztem Raum ihre Fragen zu stellen, auf die auch unmittelbar eingegangen wird. So kommen die Schülerinnen und Schüler schneller voran. In der Schule kann dies leider nicht immer gewährleistet werden, da die Zeit zu kurz kommt. Das Camp bietet somit einen großen Vorteil im Gegensatz zur Schule was Individualität und Zeitmanagement angeht“
  • „Sowohl ich als auch die Schülerinnen und Schüler können Erfolgserlebnisse schnell feststellen. Es fasziniert mich immer wieder, dass es immer wieder Schülerinnen und Schüler gibt, die in so einer kurzen Zeit sogar die Präsentation vorbereiten können. Die zuvor aufgewiesenen Unsicherheiten sind spätestens am letzten Tag des Camps aufgehoben. Selbst schwierigere Angelegenheiten wie z.B. das Arbeiten mit Quellen und das Ergänzen eines Quellenverzeichnisses klappte sehr gut“
  • „Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Camp den Schülerinnen und Schüler eine große und notwendige Hilfe darstellt“
  • „Das Herbstcamp war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Die SuS haben sich tiefergehend mit ihrem Thema für die Präsentationsprüfungen auseinandergesetzt und die zur Verfügung stehende Zeit effektiv und sinnvoll genutzt. Nach einer kurzen Kennenlernphase haben die SuS ihre Gliederung für die Hausarbeit präsentiert und weitere Punkte in Erwägung gezogen, die man aufnehmen könnte. Nachdem diese gemeinsam mit dem Teamleiter von allen Seiten näher beleuchtet wurden, konnten die SuS selbst entscheiden, welche Aspekte für sie wichtig sind, und diese entsprechend in ihre Hausarbeit und Präsentationen aufnehmen. Das Hauptziel des Herbstcamps bestand nämlich darin, die SuS zum eigenständigen und verantwortungsvollen Arbeiten hinzuleiten. Dieses Ziel wurde aus meiner Sicht erreicht, zumal die Kommunikation sowie die Recherchearbeit mithilfe von Microsoft Teams schnell und reibungslos stattfinden konnten. Dateien konnten innerhalb von wenigen Sekunden ausgetauscht und hilfreiche Quellen den SuS zur Verfügung gestellt werden. So konnte auch gezielt die Quellenarbeit trainiert und bei SuS ein feines Näschen für vertrauenswürdige Quellen erreicht werden. Integrierte Office 365-Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint, etc. erhöhten die Effektivität der Arbeitszeit. Am letzten Tag des Herbstcamps waren viele SuS in der Lage, ihre Themen zu präsentieren und sowohl von Teamleitern als auch von ihren Mitschüler/innen Feedback einzuholen. Abschließend wurde mit den SuS Ziele für die Weiterarbeit, etwa die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge, Prüfen von diversen Inhalten auf fachliche Richtigkeit etc., vereinbart. Insgesamt gab es seitens der SuS positive Rückmeldung und ein Dankeschön für die Unterstützung“
  • „Das diesjährige Herbst-Webinar fand aufgrund der Pandemie-Lage virtuell statt. Diese Form der Arbeit schien zu Beginn einige Schwierigkeiten mit sich zu bringen. Durch einige Probedurchläufe Tage vor Beginn des Webinars wurden technische Probleme beseitigt. Dies hat auch problemfrei funktioniert. Auch die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern verlief reibungslos ab, bis auf eine Ausnahme. Die Schülerin hatte ein Gerät von der Schule zur Verfügung gestellt bekommen, worauf das Microsoft-Office-Paket nicht draufgespielt war. Des Weiteren hatte die gleiche Schülerin ab dem zweiten Tag Probleme mit dem Mikrofon, welches nicht behoben werden konnte. Im Probedurchlauf und am ersten Tag gab es dieses Problem nicht. Ebenfalls hatte die gleiche Schülerin durch einen Arzttermin der Mutter, bei dem sie dabei sein musste, um für sie zu übersetzen, den kompletten dritten Tag verpasst. Die Schülerin war an sich unproblematisch. Es waren lediglich äußere Faktoren, wie der Termin oder den technischen Problemen, die im Laufe des Webinars aufkamen, die diese Schwierigkeiten hervorbrachten. Bis auf diese genannten Probleme gab es am Webinar nichts zu bemängeln“
  • „Zwei der vier Schüler, die ich betreute, haben strukturiert und größtenteils selbstständig gearbeitet und konnten tägliche Fortschritte vorweisen. Diese konnten die Hausarbeit nahezu fertigstellen. Ihnen blieb maximal noch ein Kapitel und zusätzlich das Fazit. Die anderen beiden Schüler wiesen nur kleinere Fortschritte vor. Diese beiden Schüler unterschieden sich im Wesentlichen darin, dass eine der beiden strukturiert arbeitete und die andere ziemlich unstrukturiert war. Auch diese beiden Schüler schafften es im Webinar ihre Hausarbeit zu beenden“
  • „Ich war sehr gespannt, wie das Webinar ablaufen wird, da das Ganze zum ersten Mal online stattgefunden hat. Überraschenderweise hat alles gut geklappt. Ich habe mit Skype statt Teams gearbeitet, weil ich mich mit Skype einfach besser auskenne und ich das schon einmal für die Uni verwendet habe. Technisch hat daher alles funktioniert. Ich habe mit meinen SuS auch noch eine WhatsApp-Gruppe aufgemacht, um mit ihnen neben Skype zu kommunizieren, für den Fall, dass irgendwas nicht funktioniert und sie mir dort schreiben können“
  • „Die SuS waren alle bereit, mit zu arbeiten, und haben zwischendurch auch immer wieder Fragen gestellt, sodass ich den Eindruck hatte, dass das Webinar ihnen auch wirklich etwas gebracht hat. Ich hatte nur etwas Sorge beim Helfen, aber da man den Bildschirm teilen konnte und sich Sachen zuschicken konnte, habe ich bei Powerpoint und Word zu spezifischen Sachen im Dokument Kommentare hinzufügt und konnte ihnen auch während der Skype-Konferenz erklären, was sie verbessern können und wie eine Hausarbeit sowie Präsentation aussehen kann. Außerdem konnte ich den SuS auch klar machen, dass es einen „Leitfaden“ von der Schule gibt, wo Formalien draufstanden. Es war sehr gut, dass das Herbstcamp online stattgefunden hat“
  • „Die Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich an dem Web-Seminar teilgenommen. Das Onlinekommunizieren über Skype hat sehr gut und reibungslos funktioniert. Die Schülerinnen und Schüler waren in den vier Tagen immer pünktlich um 9 Uhr online“
  • „Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war sehr gut. Sie fanden das viertägige Seminar sehr hilfreich. Es konnten viele Fragen ihrerseits aufgeklärt werden. Außerdem haben sie ihre Word und Power-Point – Kenntnisse erweitert. Sie haben sich in ihre Themen gut hineingearbeitet und diese aufbereitet. Insgesamt haben sie ihre Zeit sinnvoll genutzt“

Gesamtfazit:
Das Webinar war sehr erfolgreich und verlief sogar viel besser als man sich denken konnte. SchülerInnen, die am Anfang etwas skeptisch waren, haben sich bei den Trainern für die tolle Unterstützung bedankt.

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